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Theater Video Abend

Volksschule Frankenwald Naila

Schüler präsentieren Film, Theater und Gedichte

Beste Unterhaltung und gleichzeitig einen Einblick in die schulische Arbeit boten die sechsten und siebten Klassen. Zahlreiche Eltern waren der Einladung gefolgt und Rektor Alfred Rockelmann verteilte völlig zurecht schon bei der Begrüßung reichlich Vorschusslorbeeren an die gestaltenden und assistierenden Schüler/innen aus den Jahrgangsstufen fünf bis neun, sowie Dank an die begleitenden Pädagogen und das Hausmeisterehepaar Marlies und Hartmut Hummel.
Die „Naalicher Videogang“ unter Regie des Schulsozialpädagogen Daniel Trzcielinski führte ihr neuestes Werk mit dem Titel „…die heutige Jugend“ vor. Hauptdarstellerin war Pia Schiller alias Franziska Stöckl aus der 6b, deren Tagesablauf vom Aufstehen bis zum Bettgehen per Videokamera festgehalten wurde, samt dem Kampf mit dem Frühstück, den Geschwistern und der Mama, die ihr Töchterchen immer wieder zur Eile antreiben musste. Schulkamerad Mike Meier, cool in Szene gesetzt von Benjamin Kude, spielt in der Schule und in ihren Träumen eine ziemlich große Rolle, wie auch die Freundinnen beim Nachmittagsbesuch und ihr Hobby, das Tanzen. Absoluter Überraschungseffekt war der Traum von der Schule: Die Lehrer des Nailaer Kollegiums saßen da plötzlich als Schüler und „Lehrerin“ Franziska Stöckl hantierte mit dem Stöckchen aus Bambus!
Eingebettet in heiße Rapmusik und garniert mit Live-Interviews, hatte die „Naalicher Videogang mit ihrer professionellen Ausrüstung – gesponsert von der Aktion Mensch über den Förderverein – ebensolche Arbeit geleistet und mit Engagement auch viel Freizeit bei Aufnahmen, Schnitt und Vertonung investiert. Probleme, Interessen und Denkweisen von Jugendlichen wurden so den Eltern und Lehrern eindrucksvoll nahe gebracht, ebenso dafür verdiente und erhielt der Videofilm reichlich Beifall von allen Seiten.
Themen die Jugendliche bewegen, präsentierten dann auch die Schüler/innen der M7b mit ihren eigenen Gedichten, in denen Freundschaft und die erste Liebe wohl die Hauptrolle spielten. Aber auch dramatische Unwetter und Katastrofen verarbeiteten die kleinen Poeten zu fesselnden Reimen. Moderator Tobias Keysler stellte die sechs Dichterinnen Vanessa Lucht, Lisa Kremser, Lisa Herpich, Melanie Dannat, Romina Schmidt und Ann-Sophie Knoll vor, deren Werke von Klassleiterin Evi Trentzsch und ihrer Klasse ausgewählt worden waren. Das gesamte Gedichtebuch konnten die Besucher dann am Ende der Veranstaltung auch kaufen – keins der Büchlein blieb übrig.
Ferienreif waren dann im Theaterstück zwei leibhaftige Lehrer im Kurzeinsatz, gespielt von Evi Trentzsch und Florian Bär. Lehrerin Monika Scheuten hatte das Stück „Das Schönwetterzeugnis“ im Rahmen der freiwilligen „Arbeitsgemeinschaft Schulspiel“ über Monate einstudiert und bei der Auswahl schon ein glückliches Händchen gezeigt – in zwei Wochen gibt´s ja schon wieder Noten!
Im Schauspiel allerdings waren die Ferien bereits angebrochen und drei pfiffige Schüler(Eileen Szameitat, Lucas Ehrhardt und Daniel Popp) mit ihren Zeugnissen nicht zufrieden. Sie nutzten die Gunst der Stunde, ließen sich im Schulhaus einsperren und suchten das Lehrerzimmer heim. Dank des schusseligen Konrektors Hasenohr(Anja Metzger) gelangten sie schließlich an Zeugnisse, Schulstempel und notwendige Utensilien mit denen sie ihre Noten frisierten. Wenn auch die flotte  Putzfrau(Larissa Bäuerlein) ein Schnäpschen mit dem Konrektor zwitscherte, so widerstand sie jedoch seinen plumpen Verführungsversuchen und behielt die Übersicht mit der sie dem Trio fast einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte. Das blieb dann aber doch einem misstrauischen Vater(Rudolf Preiß) vorbehalten, der verzweifelt nach seinem Sohn suchte und ihn schließlich in der eigentlich geschlossenen Schule fand. Die Aufdeckung und Ahndung der Missetat als Kooperation von Vater und Konrektor – Hasenohr war da bereits zur Schnapsdrossel mutiert – zog keine schulischen Konsequenzen nach sich und im Polizeibericht stand: „…unbekannte Einbrecher…..“ .
Lange anhaltender Beifall belohnte sämtliche Akteure des kurzweiligen Abends und ein bunter Blumenstrauß Monika Scheuten als Regisseurin und Betreuerin der Theatergruppe.
Hans-Jürgen Keuser 

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