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Schülercafé Eröffnung

Einweihung des Schülercafes

an der Volksschule Frankenwald am 04. Mai 2004

Wir wollen Euch in diesem Bereich unser Schülercafé UNDERGROUND näher vorstellen:

1. Entwicklung

Das erste Mal wurde ein Schülercafé an der Volksschule Frankenwald zu Beginn des Schuljahres 2002/2003 angedacht. Auf der Kennenlernfahrt der damaligen 9. Klassen in St. Peter-Ording hatten Frau Degelmann und Herr Kraus erste kreative Gespräche zum Thema Café an der Schule.

Konkret umgesetzt wurden diese anfänglichen Pläne aber erst zum Schuljahr 2003/2004. Anfang dieses Schuljahres stand somit erst einmal eine längere (theoretische) Planungsphase an. In der mit dieser Aufgabe betrauten Arbeitsgemeinschaft waren zu Beginn 17 SchülerInnen, angeleitet durch Frau Degelmann, Frau Heinel und Herrn Trzcielinski. Das erste Treffen der AG Schülercafé fand am 16.09.2003 statt. Bis zum Beginn des Schülercafés fanden regelmäßig am Dienstag zweistündige Treffen statt.

Der kleine Raum neben dem Computerraum mit der davor liegenden Aula als möglicher Platz war zunächst der favorisierte Ort für unser Café. Daher wurden erste Skizzen entworfen, wie dieser Bereich gestaltet werden könnte und auch etwaige bauliche Veränderungen (Wasseranschluss etc.) wurden notiert. Zur Finanzierung mancher Anschaffungen wurde in der zweiten Woche mit einem Flohmarkt begonnen, für den vorher fleißig gesammelt wurde.

Am 24.09.2003 fuhren Frau Degelmann und Herr Trzcielinski sowie einige SchülerInnen zur Hospitation ins Schülercafé der Hauptschule in Münchberg-Poppenreuth. Dort konnten wir einige wertvolle Tipps erhalten und einen ersten Eindruck von der noch auf uns zukommenden Arbeit gewinnen.

Uns war danach auch klar, dass unser ursprünglich geplanter Platz im Erdgeschoss durch einen „Umzug“ in den Keller vor der Schulküche eine Menge an Arbeit und Organisation einsparen würde. Gesagt, getan … so beschränkten sich alle weiteren Planungen auf das Untergeschoss.

Auch hier wurden von den TeilnehmerInnen der AG wieder viele Vorschläge für die Wandbemalung gestaltet  – umzusetzen waren leider nur wenige. Zusätzlich wurde ein Fragebogen für alle Schüler und Eltern entwickelt, mit dem Wünsche, Schulname und weitere Anregungen abgefragt werden konnten.

In unserer AG folgte derweil die konkrete Planung hinsichtlich der gesamten Struktur, wie etwa Zeiteinteilung des „Personals“, Mittagessen woher?, Öffnungszeiten usw.

Jetzt ging es an praktische Tätigkeiten. Die Wände wurden geweißt und das Schülercafé-Logo vorbereitet. Herr Niebler, unser Werklehrer, war für den Thekenbau verantwortlich, unterstützt durch begeisterte und äußerst engagierte HandwerkerInnen aus unserer AG.

Am 23.01.2004 fuhr eine „Delegation“ unserer Schule zu IKEA nach Chemnitz und kaufte die Möbel für das UNDERGROUND ein und transportierte sie nach Naila. Aufgebaut wurden sie dann von den SchülerInnen und Frau Degelmann, Herrn Niebler und Herrn Trzcielinski. Die Lampen und Leuchten wurden von Mitarbeitern der Stadt Naila installiert.

Es mussten nun Angebote für die Mittagsverpflegung eingeholt werden – die Metzgerei Strobel setzte sich schließlich durch faire Angebote und gutes Essen durch. Das endgültige Speisen- und Getränkeangebot wurde durch viele Preisvergleiche ermittelt und festgelegt.

Am 03.02.2004 konnte die Firma Schönwald (vermittelt durch Herrn Winkler) als Porzellan-, Geschirrsponsor gewonnen werden.

Eine Woche später fand die Belehrung für das Schülercafépersonal, sowie die betreuenden Personen durch Dr. Richter statt. Alle erhielten entsprechende Bescheinigungen. Die Räumlichkeiten wurden von Gewerbeaufsicht und Bauaufsicht der Stadt Naila begutachtet und für gut befunden.

Am 17.02.2004 war es dann soweit … das Café UNDERGROUND hatte das erste Mal für Gäste geöffnet … die Generalprobe! Im Rahmen der Lesewoche an unserer Schule fand der Vorlesewettbewerb an unserer Schule statt und Gäste, sowie Jury, fühlten sich merklich wohl in unseren neuen Räumen.

In den Winterferien wurde von Herrn Trzcielinski eine Wand des Schülercafés in Graffititechnik gestaltet.

Seit 08.03.2004 hat das Schülercafé nun seine Pforten geöffnet … bisher ein voller Erfolg dank der Mithilfe vieler Helfer und engagierten Menschen, die hier leider nicht alle Erwähnung fanden, denen wir aber trotzdem um so herzlicher für ihren Einsatz danken wollen.

2. Zeitlicher Ablauf

  • September 2002 Erste Gedanken zum Schülercafé
  • 16.09.2003 Erstes Treffen der AG Schülercafé
  • 24.09.2003 Hospitation im Schülercafé Mbg.-Poppenreuth
  • 07.10.2003 Fragebogen an Eltern und Schüler
  • 23.01.2004 Einkaufen bei IKEA
  • 03.02.2004 Besuch der Firma Schönwald – Geschirrspende
  • 10.02.2004 Belehrung durch Dr. Richter
  • 17.02.2004 Lesewoche – erste Veranstaltung im Café
  • 26.02./27.02.2004 Graffiti-Wandgestaltung
  • 08.03.2004 Erster Tag Schülercafé im regulären Betrieb
  • 18.03.2004 Schülercafé am Elternsprechtag geöffnet
  • 22.04.2004 Elternbeiratssitzung im Schülercafé
  • 04.05.2004 Offizielle Einweihungsfeier

3. Unser Angebot im Schülercafé UNDERGROUND:

  • 1 Tasse Tee 10 Cent
  • 1 Glas Milch 20 Cent
  • 1 Tasse Kakao 30 Cent
  • 1 Tasse Cappuccino 50 Cent  (ab 8. Klasse)
  • 1 Tasse Espresso 50 Cent
  • 1 Glas Mineralwasser 10 Cent
  • 1 Glas Apfelschorle 20 Cent
  • 1 Glas Apfelsaft 30 Cent
  • Apfel oder Birne 30 Cent
  • Fruchtjoghurt, Quark 40 Cent
  • Vanille-/Naturjoghurt 30 Cent
  • 1 Teller Schokoflakes 50 Cent
  • 1 Teller Nougatbits 70 Cent
  • 1 Teller Müsli 80 Cent
  • 1 Knusperriegel 30 Cent
  • 1 Minisalami 30 Cent

Ab und zu werden besondere, frisch zubereitete Speisen, Häppchen, Kuchen etc. angeboten – in diesem Zusammenhang auch vielen Dank an Frau Heinel.

4. Allgemeine Strukturen

  • Öffnungszeiten

7.30 – 7.55 Uhr, 9.30 – 9.45 Uhr, 11.20 – 11.30 Uhr, außer Freitag auch 13.00 – 13.30 Uhr

  • In der 1. und 2. Pause darf an jedem Wochentag immer nur eine Jahrgangsstufe in das Schülercafé:

Montag 7. Klassen

Dienstag 6. Klassen

Mittwoch 5. Klassen

Donnerstag 9. Klassen

Freitag 8. Klassen

  • Der Pausenverkauf von Herrn Hummel bleibt weiterhin bestehen.
  • In der Mittagspause wird jeweils ein warmes Gericht am Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag angeboten. Diese warme Mahlzeit kostet 2,50 Euro – an einem Tag der Woche (wechselt wöchentlich) nur 1,50 Euro.
  • Man kann sich auch ohne etwas zu kaufen im Schülercafé aufhalten – in den Pausen gebunden an die Öffnungstage für die Klassen, sonst für alle Schüler.

5. Mitarbeiter

  • Nadja Schöps
  • Mandy Hermann
  • Kathrin Schötz
  • Kristina Stumpf
  • Selina Peetz
  • Kathrin Stöcker
  • Nicole Möckel
  • Larissa Bäuerlein
  • Samantha Thümmler
  • Stephanie Hahneberg
  • Jonathan Lang
  • Michél Müller
  • Manuel Boost
  • Maximilian Wagner
  • Tarek Amr
  • Frau Degelmann
  • Frau Heinel
  • Frau Marek
  • Herr Niebler
  • Herr TrzcielinskiOLYMPUS DIGITAL CAMERA

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    Eröffnung des Schülercafés Underground

    “Gut Ding will Weile haben” – getreu dieser Redensart verging von der Idee im Schuljahr 2003 bis zur endgültigen Umsetzung etwa ein Jahr. Gelohnt hat sich die notwendige “Wartezeit” allemal, mit ihren zahlreichen Besprechungen an Nachmittagen, dem Einbringen von Schüler-Ideen, dem Anpassen von Wünschen an einen begrenzten finanziellen Rahmen, Umbauarbeiten, Einholen von Genehmigungen und vielerlei akribischer Vorarbeit bis zum Tag X in der ersten Maiwoche 2004. Seit März läuft der reguläre Betrieb mit Öffnungszeiten

    für alle Schüler 30 Minuten vor dem Unterricht und in der Mittagspause von 13 bis 13.30 Uhr. In den Vormittagspausen darf jeweils eine Jahrgangsstufe, abwechselnd von Montag bis Freitag, den Service des Schülercafés in Anspruch nehmen.

    Musikalisch begrüßt wurden die zahlreichen Gäste mit einem vom Englischlehrer geschriebenen Liedchen zur Gitarre, das die Stationen der Entstehung mitsamt ihren Hauptpersonen zum Inhalt hatte. Nach Begrüßung der Gäste und Ehrengäste – Schulrat Helmut Scherer, Bürgermeister Frank Stumpf mit den Stadtratsmitgliedern Renate McInnes, Friedhold Schmid und Jürgen Salfer – ließ Rektor Alfred Rockelmann den Verlauf der Entstehung anhand von exakten Daten Revue passieren und bedankte sich bei allen Beteiligten, speziell den Mitgliedern der “Arbeitsgemeinschaft Schülercafé”, welcher neben den Lehrkräften Elke Degelmann und Helga Heinel auch der Schulsozialpädagoge Daniel Trzcielinski sowie 17 Schülerinnen angehörten, die sich ab September 2003 jeden Dienstag trafen und planten.

    Informationsbesuche an anderen Schulen, Fragebogenaktionen an Eltern und Schüler und weitere theoretische Vorarbeit nahmen viel Zeit in Anspruch, schufen jedoch letztlich auch Klarheit, wie das Ziel erreicht werden kann. Im Untergeschoss vor der Schulküche war schließlich der ideale Platz gefunden, um auch dem Hauptzweck, der Versorgung von Schülern, in vollem Umfang gerecht zu werden. Angebote für Verpflegung wurden eingeholt, Möbel inspiziert und gekauft, in Eigenregie wurden Wände mit Wohlfühl-Motiven in Graffiti-

    Technik bemalt und es erfolgte die Gestaltung der Räumlichkeiten mit dem Bau der Esstheke durch Lehrkräfte und die Verlegung von Leitungen und Schaltern sowie die Lampeninstallation durch die Spezialisten des Bauhofs der Stadt Naila. Die Abnahme durch Bau- und Gewerbeaufsicht fand ohne Beanstandungen statt und nachdem alle Beteiligten von Dr. Stefan Richter aus Selbitz lebensmittelrechtlich belehrt worden waren, konnten schon im Februar die ersten Veranstaltungen zur Probe laufen – der Betrieb zu Vorlesewettbewerb, Leseprojektwoche, Elternabend und Beiratssitzungen zeigte, dass alles war wie es sein sollte und wie man sich´s vorgestellt hatte. Der Name ergab sich aus der Lage im Untergeschoss – Schülercafé “Underground” und auch die Preise bewegen sich auf niedrigem Niveau im Gegensatz zum Service, denn der läßt nichts zu wünschen übrig. Dafür stehen die fleißigen 15 Schülerinnen und Schüler sowie vier Lehrkräfte und der Sozialpädagoge, die ihre Zeit in den Dienst der Allgemeinheit stellen.

    Dies taten dann auch Kathrin Stöcker und Nicole Möckel, die einen Mundart-Dialog – auch den hatte der Englischlehrer eigens zu diesem Anlass geschrieben – quicklebendig vortrugen und das Für und Wider zum Café Underground aus der Sicht zweier Schüler/innen in einem gereimten Streitgespräch zum Besten gaben – logisch, dass die Argumente “Pro Café” am Ende obsiegten.

    So sah es auch Bürgermeister Franke Stumpf in seinen Begrüßungsworten, der die Schule und speziell die Schüler/innen beglückwünschte zu diesem wohnlich gestalteten Ort der Kommunikation, wo es nicht beim Essen allein bliebe, sondern wo sich auch Gemeinsamkeiten ergäben, Beziehungen entwickelten und Gespräche zwischen allen Besuchern – egal ob Schüler oder Lehrer. Gerne habe die Stadt Naila das Ansinnen ideell, finanziell und tatkräftig unterstützt und er wünsche diesem Ort der Ruhe und Entspannung eine glückliche Entwicklung. Den Initiatoren, allen voran Daniel Trzcielinski galt sein Dank und er verknüpfte damit eine ansehnliche Spende.

    Gottes Segen erbaten Pfarrer Welsch in einer kurzen Ansprache und Pfarrer Untraut, der in einer Kurzandacht mit einem gemeinsamen Gebet am Schluss, die Versammelten bat, diesen Ort positiv anzunehmen. Am Ende des offiziellen Teils dankte der Schulsozialpädagoge allen Unterstützern des Projekts und Schüler zeigten anhand von Schildern die Sponsoren auf: “Danke AOK, Volksbank Naila, Raiffeisenbank Berg und DAK Hof” – es waren noch einige mehr, die nicht genannt werden wollten.  Ein toll aufgebautes Buffet der Hauswirtschaftsgruppe belohnte alle die gekommen waren mit feinsten Schmankerln aus der Schulküche – Ähnliches erwartet am kommenden Samstag 15. Mai auch die Besucher des Schulfests der Volksschule Frankenwald Naila.                                                                                                                                   Hans-Jürgen Keuser    

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    Schülercafé Underground Song

    – Melodie: The Magic Dragon –

    Zur Mittagspause in die Stadt – die Hetze hin und her

    Voller Hektik dann in den Unterricht, das wollten wir nicht mehr

    Wir suchten nach ´ner Lösung und hatten viele Ideen

    Schließlich fand sich Erlösung, ein Cafe sollte entsteh´n

    Und auch die Stadtverwaltung war sicher, dass es geht

    Wir übernahmen die Gestaltung … und schaut, das Café steht

    Elternbeirat und Förderkreis unterstützten finanziell

    Die Schulleitung und der Stadtbauhof taten das ihre schnell

    Refrain I:  Schülercafé Underground, das macht doch etwas her

    Klingt cool und auch geheimnisvoll und gefällt uns allen sehr

    Schülercafé Underground, uns alle zieht´s hierher

    Cool und auch geheimnisvoll … und uns gefällt es sehr

    Matthias, Helga, Elke, Daniel nahmen´s in die Hand

    Bauten aus Holz die Theke schnell, mit Geschick und Sachverstand

    Es fehlten nun die Möbel noch, wo krieg´n wir die bloß her

    Der Alfred und der Hans die fuhr´n, von Ikea heim beladen schwer

    Und viele, viele Hände halfen beim Ausbau sehr

    Schüler weißten Wände und sie taten noch viel mehr

    Schüler-Lehrer, Eltern-Sozipäd – gemeinsam Hand in Hand

    Investierten Zeit, Ideen und Geld bis unser Café stand

    Refrain I:  Schülercafé Underground, das macht doch etwas her

                       Klingt cool und auch geheimnisvoll und gefällt uns allen sehr

                       Schülercafé Underground, uns alle zieht´s hierher

                       Cool und auch geheimnisvoll … und uns gefällt es sehr

    Uns fehlt´ nur noch ein Name, ´was Passendes musst´ her

    Schülercafé Underground gefiel uns allen sehr

    Den Schülern und den Lehrern und auch dem Sozipäd´

    Fiel´s ein, wohl weil´s im Keller liegt, Café Underground wär´ nett

    Und wenn es auch im Keller liegt, traut euch trotzdem herein

    Zu essen und zu trinken gibt´s für alle, Groß und Klein

    Auch wenn ihr etwas skeptisch schaut, herein spaziert, nur Mut

    Bei uns im Café Underground, da schmeckt´s nochmal so gut

    Refrain II:  Schülercafé Underground, das macht doch etwas her

                        Klingt cool und auch geheimnisvoll und gefällt uns allen sehr                     

      2x             Schülercafé Underground, uns alle zieht´s hierher

                        Cool und auch geheimnisvoll … und uns gefällt es sehr

Text und Idee “Red Hat” Hans Keuser

 

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