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Projekttag Schule und Verein

Sportprojekt der Volksschule Frankenwald Naila

Schüler schnuppern in vielen Vereinen

Schule war angesagt am vergangenen Samstag, aber die Bücher durften zuhause bleiben. Stattdessen übten sich die Schüler an Sportgeräten, hantierten mit dem Erste-Hilfe-Kasten oder schauten der Nailaer Feuerwehr genau auf die Finger. Lehrerin Antje Richter hatte diesen Sporttag akribisch vorbereitet und so hatten die Jungen und Mädchen zwei Wahlmöglichkeiten zu je eineinhalb Stunden, in denen sie die Angebote von insgesamt siebzehn Vereinen testen oder sich über deren Aufgaben und Einsätze informieren konnten und natürlich sehr viel Praktisches erfahren durften. So hatte die Nailaer Wehr drei mit Technik gespickte LKW auf den Schulhof rangiert und einen ganzen Zug an Personal mitgebracht. Vom Löschwagen über Bergungsgerät bis hin zur 32-Meter-Leiter brachten 1.Vorstand Gerhard Wagenlechner, Kommandant Hans Münzer und weitere Feuerwehrleute alles zum Einsatz, was unserer Sicherheit dient.
Die wurde auch groß geschrieben bei der Mountainbike-Gruppe mit Obmann Manfred Zausig vom Frankenwaldverein Marxgrün-Hölle, denn Helm war Pflicht und Rucksack mit Verpflegung ein Muss. Dass aber auf der Tour der Chef selbst sein Flickzeug einsetzen musste, lag an der steinigen Route durch den Frankenwald. Auch das Rote Kreuz war mit drei Kräften vor Ort im Klassenzimmer und gab eine praxisnahe Einweisung in Erste Hilfe und wichtige Verhaltenstipps bei Unfällen. Ebenso zeigte das THW in seiner Fahrzeughalle neben notwendigen Handfertigkeiten verschiedene Geräte zur Bergung und Rettung bei Katastrofeneinsätzen.
Sportlich ging´s in der Schulturnhalle zu, wo Werner Holzschuher die an Tischtennis Interessierten unter seine Fittiche nahm und mit seinem Assistenten die Geheimnisse der Zelluloidbälle vermittelte. Im Schul-haus hatte der Dartclub „Flying Wild Ducks“ seine Geräte installiert und zeigte den „Zielstrebigen“, wie sie die Pfeile platzieren zu haben, um punktgenau auf die Null zu spielen.
Zielgenauigkeit war auf dem Schulhof des Gymnasiums bei den Bogenschützen der Bürger- und Schützengesellschaft von 1823 das Kriterium schlechthin – die genaue Sicherheitseinweisung durch 1.Vorstand Thomas Graber und Leiter Andreas Tautenhahn war hier obligatorisch – und die „Indianer“ wahrten nicht nur die Disziplin, sie trafen auch häufig ins Schwarze. Gleich nebenan, in der Turnhalle wies das Team der HG Naila, unter Regie von Dr. Stefan Richter und Hans-Peter Kölbel in die Grundbegriffe des Volleyballspiels ein. Überwiegend Mädchen hatten hierfür gemeldet und zeigten binnen kürzester Zeit viel Geschick beim Block und Zuspiel am Netz.
Im Städtischen Stadion gingen die Speer- und Diskuswerfer bei Frau Osel von der LAV Naila zu Werke, nachdem sie sich gründlich aufgewärmt und die „Footballer“, nach vielen Spurts, erfolgreichen Spielzügen und antizipierenden Pässen in den Lauf, das Feld geräumt hatten – Schulsozialpädagoge Daniel Trzcielinski bildete hier mit seinem Bruder Sascha von den Hofer „Jokers“, das Trainerteam für die Jungen.
Bunt gemischt waren die Gruppen beim Kegeln – hier waren beim Sportkegelklub Frankenwald die Bahnen in der Frankenhalle Schauplatz, beim Sportkegelclub 1963 die Gaststätte in Froschgrün mit ihren zwei Bahnen. Über „Alle Neune“ konnten sich hier Laura Seitz und Maria Langheinrich freuen. Zwei Angebote gab es auch beim Tennis, zum einen in der Nailaer Halle, wo Jugendsportwart Matthias Drbout mit Assistentin Julia Stelzer vom  im Jugendbereich sehr aktiven TC Selbitz versuchten, den Schüler/innen Ballgefühl und Grundlagen des Tennissports zu vermitteln. Desgleichen taten auf der Anlage der Tennisgemeinschaft Culmitz Arthur Lenz und Siegfried Böhm.
Mit 25 Schülern sehr gut besucht war der Schnupperkurs des Karate-Dojo Naila in der Turnhalle der Realschule, wo mit Dr. Frank Hörner ein mehrfacher deutscher Meister Instruktionen gab und Grundlagen wie Disziplin und Konzentration aufzeigte,  sowie einige Selbstverteidigungsgriffe gekonnt demonstrierte und auch die defensive Intention dieses Sports erläuterte.
Tanz, Rhythmik und Gymnastik kombiniert als Aerobic war ein Angebot des Turnvereins Issigau in der Turnhalle der Förderschule – die eigene Fitness stand hier im Vordergrund –  während beim Marsch- und Schautanz des TuS Lippertsgrün mehr die Vorbereitung auf Shows und Wettbewerbe Priorität hatte und Tanzteile einstudiert wurden – großen Andrang und Begeisterung seitens der Mädchen gab´s bei beiden.
Für fast jeden Geschmack war etwas dabei und nicht hoch genug zu schätzen war die Bereitschaft der Vereine und Organisationen bei diesem Personal aufwändigen Projekt mitzutun. Dass dies nur samstags möglich ist war jedermann verständlich, da die vielen  Ehrenamtlichen solches nur in ihrer Freizeit tun können – die Schule selbst hatte ja einen Ferientag einzuarbeiten. Interessen wurden geweckt, Einblicke geschaffen und selbst wenn manches sich nur als  Strohfeuer erweisen sollte, waren etliche Schüler/innen echt Feuer und Flamme und freuen sich schon auf Aktivitäten, Training und Miteinander in den beteiligten Vereinen, die allesamt bestrebt sind Nachwuchs zu gewinnen und sich stark im Jugendbereich engagieren.
Hans-Jürgen Keuser

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