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Es ist Dezember…und Nikolausfeier

Eine besinnliche und zugleich unterhaltsame Vorweihnachtsfeier boten die Schüler der Mittelschule Frankenwald den zahlreichen interessierten Angehörigen, Vertretern der Kommunen, Kirchen und Kreditinstitute. Der besondere Gruß von Rektor Alfred Rockelmann galt natürlich ehemaligen Kollegen, Eltern, Lehrern und Schülern, die in ihrer Mehrheit aktiv auf der Bühne mitgestalteten und viel Zeit in die Vorbereitungen investiert hatten. Er dankte auch den Mitgliedern des Elternbeirates, die sowohl organisatorisch als auch direkt vor Ort für die Versorgung verantwortlich zeichneten und zugleich allen die mehr im Verborgenen ihren Teil getan hatten und mit Speisen, Getränken und Bastelarbeiten aufwarteten. Die Moderation im Saal hatten Schüler der zehnten M-Klasse übernommen und machten ihre Sache hervorragend.

Auf der Bühne startete die 5aG mit einer Weihnachtsversion von „We will rock you“ und animierte ihr Publikum mit Gesang und rhythmischem Stampfen zum Mitmachen und Lockerwerden, was die Mehrheit auch gerne annahm. Die „Sprachgenies“ der 8bM überforderten den Saal fast ein bisschen mit ihrem Deutsch-Englisch-Mix – da musste man schon ganz genau hinhören und kombinieren um den Inhalten auch folgen zu können und die Nuancen herauszuhören wie zum Beispiel „Kalender-Sheets“ oder „Weihnachts-Trees“ und „Christmas-Schmaus“. Das Lesestück der 6aG vom Weihnachtsengel, der zum ersten Male die Konkurrenzsituation unterm Christbaum erlebte und sich dabei mit dem vorlauten und eingebildeten Nussknacker sowie dem hochnäsigen Räuchermännchen auseinandersetzen musste hatte „Gottseidank“ ein glückliches Ende.

Die 5c präsentierte das Lied „Es ist Dezember“ mit Weihnachtswünschen und Kinderträumen, Wunschzetteln und Erwartungen und natürlich Freude auf das neue Jahr und wie auch bei den anderen Präsentationen war es wichtig, dass alle aus der Klasse mitmachten und das taten sie. Das Gedicht vom Advent trug die 5b vor und ließ die vielen Seiten der Weihnacht Revue passieren die Menschen berühren: Plätzchenduft und Kerzenschimmer, Geschenke basteln und Kochgedanken sowie den Anlass an sich mit der Geburt Jesu. Die 8a spielte mit Bildern, Schautafeln und dramatischen Ansagen vor, wozu der Mehrverbrauch an Energie gerade durch weihnachtliche Beleuchtungsorgien führen kann, nämlich zum absoluten Chaos und zum Zusammenbruch der Versorgung nur durch das Einschalten einer Kaffeeemaschine – und auch im Saal ging das Licht aus.

Harmonischer trotz immenser Hektik ging´s dann in der musikalischen „Weihnachtsbäckerei“ zu, auch wenn der Ablauf bisweilen gestört wurde durch zuviel „Action“, Gewusel und den Verlust des Rezeptes – naja, kein Wunder bei den vielen Zutaten und noch mehr Köchen, dass am Ende der Kuchen verbrannte.

Das Theaterstück „Der Spitz war schuld“ setzte sicher dem Abend die Krone auf – die Schauspielgruppe unter Jasmin Knarr und Florian Findeiß bot Exzellentes in jeder Beziehung. Die beiden hatten auch die Geschichte zum Theaterstück umgeschrieben und mit ihren Darstellern intensiv geübt. Kurzfristig eingesprungen war die Hauptansagerin und gab ihr Bestes, wie auch alle anderen Kommentatorinnen und Akteure auf und vor der Bühne. Denn auch dort wurde getanzt und gespielt, wo die arme Familie Müller der Einladung zum Kuchen gefolgt war und lange vergebens klingelte, weil vor allem Herr Kuchenreuther den Kuchen nicht teilen wollte und ihn unter dem Sofa versteckte. Endlich eingelassen, wenn auch widerwillig, begann Müllers Hund zu schnüffeln und zu suchen und war nicht abzuhalten. So entwickelte sich ein „Happy End“ für alle, auch für die Schauspieler, die mit frenetischem Applaus belohnt wurden.

Anerkennung und Wertschätzung auch im Anschluss im Foyer der Schule für die dort gebotenen Schülerarbeiten und die feinen Schmankerln vom Elternbeirat in Zusammenarbeit mit den Hauswirtschaftslehrerinnen.

Text & Bilder: Hans-Jürgen Keuser

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