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Betriebserkundung 8a

Betriebserkundung 8a der Frankenwald Mineralbrunnen

Lehrerin: M. Künzel, Klasse 8a Naila, 06.05.04

VS Frankenwald Naila

„Klasse!“ Projekt:

„Wie entstehen alkoholfreie Getränke und was passiert damit?“

Erkundung der Frankenwald Mineralbrunnen GmbH

„The Best of Hell“ – getestet und für gut befunden!

Die Firma Frankenwald-Mineralbrunnen Getränke GmbH und Co. KG, ein 1980 gegründetes Gemeinschaftsunternehmen von „Höllensprudel“ und „Kondrauer“ war das Ziel einer Betriebserkundung unserer Klasse, der 8a der Volksschule Frankenwald Naila.

Herr Peter Tröger, der Betriebsleiter des Werkes, führte uns an der hochmodernen Anlage entlang und machte uns mit den einzelnen Stationen, die eine Leerflasche bis zu ihrer erneuten Abfüllung durchläuft, vertraut. Trotz des erheblichen Geräuschepegels, der in solch einem Betrieb natürlich vorhanden ist, bekamen wir – dank des systematischen Rundgangs und der detaillierten Erläuterungen Herrn Trögers – einen sehr guten Einblick in die vollautomatische Anlage. Endlose Schlangen von Kästen und Flaschen zogen auf  Fließbändern an uns vorbei. Wie von magischer Hand geleitet wurden sie entpalettiert, aussortiert, entstöpselt, gewaschen, geprüft,  befüllt, etikettiert, verstöpselt und wieder palettiert.

Nach der Besichtigung in den Hallen hörten wir in der Kantine von Herrn Tröger beeindruckende Zahlen:

  • Ca. 60 Jahre braucht ein Regentropfen, bis er an der Pumpe ist!
  • Mit 10 500 Flaschen muss die Anlage jeden Morgen bestückt werden, bevor sie eingeschaltet wird.
  • Hier können abgefüllt werden:

12 Flaschen pro Sekunde

44 000 Flaschen pro Stunde

600 000 Flaschen pro Tag

75 000 000 Flaschen pro Jahr

  • 30 Geschmacksrichtungen  kann man sich schmecken lassen.
  • 54 Mitarbeiter arbeiten in 4 Schichten, auch manchmal rund um die Uhr.
  • 14 Laster liefern an Groß- und Einzelhändler in einem Kernabsatzgebiet von

50 – 80 km Entfernung.

  • Eine Leerflascheninspektionsmaschine schießt 10 Fotos von jeder Flasche und entscheidet dann selbst, ob diese wieder verwendet wird.
  • 0,3 l Frischwasser wird zum Reinigen einer Flasche benötigt.
  • Eine Flasche verträgt beim Erhitzen 40° in einem Schritt, beim Abkühlen jedoch nur 25° – Schritte.

Über den Mutterbetrieb „Höllensprudel“ gab uns Herr Tröger einen geschichtlichen Abriss. Ein Blick auf die nächsten Vorhaben der Firma rundete unser Gespräch ab: neue Abfüllanlage, neue Halle, neue Geschmacksrichtungen, neuer Flascheninhalt, neues Gebinde….

Während der interessanten „Unterrichtsstunde“ durften wir literweise „Höllensprudel“ in allen Variationen testen. Unser Urteil: Schmeckt höllisch gut! (Nur einige Blasen waren bei diesen Mengen anschließend teuflisch überfordert!!!)

Danke an Herrn Tröger! Danke an die Firma Frankenwald-Mineralbrunnen!

Klasse 8a

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