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Applaus für Emma Schubert beim Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs

Wer ist die beste Vorleserin oder der beste Vorleser des Landkreises Hof? Aaron Wilberg hat diesen Titel beim Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels geholt. Der Nailaer Gymnasiast aus der sechsten Jahrgangsstufe wird nun den Landkreis Hof beim Regionalentscheid vertreten.

Der Vorlesewettbewerb fand schulartübergreifend im Mehrzweckraum des Nailaer Hochfranken-Gymnasiums statt, mit Vertretern von zwei Gymnasien sowie sechs Haupt- und Mittelschulen. Schulleiter Lothar Braun wünschte den Teilnehmern gute Nerven, Glück und dem Publikum einen spannenden Vorlesenachmittag. Zweiter Bürgermeister Adolf Markus berichtete, dass 2,3 Millionen in Deutschland nicht lesen könnten. Er unterstrich´, dass Lesen eine Schlüsselqualifikation für die Bildung sei. „Der Wettbewerb soll Anreiz und Motivation zum Lesen sein.“

Insgesamt stellten sich drei Mädchen und sechs Jungen von Gymnasien und Mittelschulen aus dem Landkreis Hof der fünfköpfigen Jury. Sie bestand aus zwei Autorinnen, Anna Kuschnarowa und Boris Koch, der Leiterin der Nailaer Stadtbibliothek Helga Stampf, Petra Schulz vom Kreisjugendamt Hof sowie der Oberstudienrätin a.D. Christine Lorenz. Susanne Marek, Lehrerin der Mittelschule Helmbrechts, organisiert seit 2011 als Nachfolgerin von Margitt Künzel den Wettbewerb auf Kreisebene.

Den Mehrzweckraum des Gymnasiums hatte die 6a passend zum Wettbewerb dekoriert mit Lese-Igeln, Girlanden und Blumen, alles aus dicht beschriebenen Bücherseiten kreiert. „Die Organisation war ein fächerübergreifendes Projekt für die 6a“, erklärte Dr. Nadja Braun, die an der Schule als Organisatorin galt. Die Sechstklässler gaben auch den musikalischen Rahmen mit Gitarren- und Keyboardspiel und sorgten auch für Verköstigung der Gäste in der Pause. Sie hatten mit Unterstützung der Eltern ein Torten- und Küchenbüfett auf die Beine gestellt.

Aus dem ganzen Landkreis waren die Schulsieger angereist; meist mit Eltern, Lehrern und Freunden. Um die Spannung und Nervosität zu lindern, haben sich die Wettbewerbskandidaten in einer lockeren Runde vorgestellt. Nach der Auslosung begann das Vorlesen. Zuerst stellten die Kinder ihren Wahltext mit Inhaltsangabe vor und lasen anschließend drei Minuten lang daraus vor.

In der Bewertung ging es um Lesetechnik, Interpretation und Textauswahl. Beim Pflichttext gab Susanne Marek den Abschnitt zum zweiminütigen Lesen vor. Kleine Versprecher waren dabei für die Bewertung nicht bedeutsam. Der Funke und das Interesse für das Buch sollten auf die Zuhörer überspringen.

Souverän und flüssig las der Sieger Aaron Wilberg vor. Mit deutlicher Aussprache und sinngemäßer Betonung zog der junge Mann aus Schwarzenbach am Wald die Zuhörer in seinen Bann. Beim Wahltext las der Schüler mit Begeisterung aus dem Buch „Das Heulen der Wölfe“ von Aimee Carter. Später hauchte er auch den Pflichttextteil aus „Der Mondschatzjäger“ von Boris Koch mit seiner Lesetechnik Leben ein.

„Jeder ist Sieger, Klassen- und Schulsieger“, bilanzierte Petra Schulz bei der Siegerehrung und dankte den Vorlesern aus den neun Schulen. „Ihr habt nicht nur einfach vorgelesen, sondern ein Stück von eurer Persönlichkeit gezeigt.“

Mit leeren Händen ging keine der jungen Leseratten nach Hause. Petra Schulz vom Kreisjugendamt überreichte an jeden Teilnehmer das Jugendbuch von Anna Kuschnarowa „Das Herz von Libertalia“. Dieter Krantz, Vertreter der Sparkasse Hochfranken, verteilte die Ausgaben des Buchs „Die Mondschatzjäger“, aus dem der Pflichttext gelesen worden ist.

Beide Bücher haben sich die Teilnehmer von den anwesenden Autoren signieren lassen. Weiteres Lesefutter und je eine Urkunde überreichten Susanne Marek und Schulrat Reiner Frank vom Börsenverein und einen Packen obenauf gab es zusätzlich für den Sieger Aaron Wilberg. Er ging schwer beladen mit neuem Lesefutter nach Hause. Mit Applaus belohnte das Publikum die emsigen Leseratten. (Text: Sandra Hüttner)

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