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Mittelschule Frankenwald

Ringstraße 1

95119 Naila

Weiteres/Sonstiges

  • Lions Quest

An der Mittelschule Frankenwald wird das Programm Lions Quest „Erwachsen werden“ und „Erwachsen handeln“ von Lehrerinnen und Lehrern, die das jeweilige Seminar besucht haben, und dem Sozialpädagogen regelmäßig und mit Erfolg eingesetzt.

Die Arbeit mit Lions Quest soll den Schülerinnen und Schülern langfristig helfen, in der Klasse gut miteinander umzugehen und zu lernen, mehr Selbstvertrauen zu gewinnen, besser mit Ärger und Streit umzugehen, ihre Konflikte selbst zu lösen und eigene Entscheidungen zu treffen.

Wir leugnen die bestehenden Herausforderungen der Kinder und Jugendlichen in der heutigen Zeit nicht, sondern setzen uns gezielt ein, ihnen neben der schulischen Bildung auch Kompetenzen für ein zufriedenes und verantwortliches Leben mitzugeben. Die Förderung der sozialen Kompetenz, der Selbstkompetenz, der Lebenskompetenz und der körperlichen, seelischen und geistigen Gesundheit liegt uns dabei besonders am Herzen.

Die beiden Programme von Lions Quest werden an der Mittelschule Frankenwald zum einen durch den Klassenlehrer oder den Sozialpädagogen präventiv oder bedarfsorientiert durchgeführt.

In den kommenden Schuljahren werden weitere Lehrerinnen und Lehrer an den Seminaren Lions Quest  „Erwachsen werden“ und „Erwachsen handeln“ teilnehmen. Die bereits erzielten Erfolge durch die Arbeit mit Lions Quest, die große Akzeptanz und Freude an der Durchführung des Programms der Schülerinnen und Schüler, als auch die positive Resonanz des Kollegiums sprechen dabei für sich.

  • Nacharbeit

An der Mittelschule Frankenwald wird seit mehreren Schuljahren ein Konzept zur Nacharbeit erfolgreich durchgeführt. Die Nacharbeit findet jeweils am Montag von 15:00 – 16:30 Uhr unter Betreuung einer Lehrkraft statt. Dieses festgelegte Zeitfenster gewährleistet sowohl, dass alle Schülerinnen und Schüler zu diesem Zeitpunkt keinen regulären Unterricht besuchen als auch, dass Schülerinnen und Schüler, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind,  im Anschluss an die Nacharbeit problemlos nach Hause befördert werden können.

Bei Anordnung von Nacharbeit werden die Erziehungsberechtigten durch eine schriftliche Mitteilung der Schule informiert. Sie beinhaltet eine Begründung über die Notwendigkeit der Nacharbeit und legt den Termin fest. Zur organisatorischen Vereinfachung hängt für die Lehrkräfte zu den jeweiligen Terminen im Voraus eine Nacharbeitsliste im Lehrerzimmer aus, in die der Name des Schülers sowie die von ihm zu erledigenden Aufgaben einzutragen sind. Weiter können die von der Schülerin oder dem Schüler zur Nacharbeit benötigten Unterlagen in einer Mappe im jeweiligen Register durch die Lehrkraft abgelegt werden. Die betreuende Lehrkraft muss die erforderlichen Arbeitsmaterialien rechtzeitig erhalten. Die Arbeit, die die Schülerin oder der Schüler nachholt, soll im Zusammenhang mit dem versäumten Lerninhalten stehen und vom Umfang angemessen sein. Wichtig dabei ist, dass der Schülerin oder dem Schüler der Nutzen und die Notwendigkeit der Nacharbeit deutlich wird, um nachhaltig  positiv auf seine Arbeitshaltung einwirken zu können. Während der Nacharbeit trägt die betreuende Lehrkraft Sorge für eine angemessene und ruhige Arbeitsatmosphäre, die dazu beiträgt entstandene Lücken bezüglich der Lerninhalte zu schließen. Am Ende werden die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler auf Vollständigkeit und Sorgfalt überprüft. Die Lehrkraft, die die Nacharbeit erteilt hat, wird über den Verlauf und Erfolg der Nacharbeit unterrichtet.

Diese einheitliche Regelung  findet bei den Eltern wie auch bei den Schülern große Akzeptanz.

  • Prävention Cyber-Mobbing

Regelmäßig kommen unsere Jugendkontaktbeamten der Polizei in die 7. Jahrgangsstufen. Sie klären über die Gefahren im Internet auf und geben den Schülern Tipps, wie sie sich vor Kriminellen schützen können. Diese Präventionsveranstaltung wird jährlich seit 2016 durchgeführt.

Mobbing gehört leider für viele Mädchen und Jungen zu ihrem Schulalltag. Der Polizist macht den Kindern deutlich, wie gefährlich es ist, Informationen und Bilder ins Netz zu stellen. Selbst bei Löschung der Dokumente, kann eine Verbreitung nicht verhindert werden.

Die Polizei sensibilisiert die Schüler dahingehend, dass sie sich unverzüglich Hilfe holen sollen, wenn sie zum Opfer werden. Auch wenn es Anzeichen bei Freunden oder Mitschülern gibt, sollen sie Zivilcourage zeigen und das Mobbingopfer unterstützen.

  • Praktikanten der Fachoberschule

Praktikanten der Fachoberschule sind immer wieder in einem mehrwöchigen Praktikum im Bereich der Jugendsozialarbeit tätig. Aktuell erstreckt sich dieses über drei Praktikumsphasen á 3 Wochen. In diesem Zeitraum ist es gut möglich, das Feld der sozialpädagogischen Arbeit im Bereich Schule kennenzulernen und den Bereich der Jugendsozialarbeit zu begleiten und durch eigenes Handeln zu unterstützen.

  • Nailaer Kinder- und Jugendtage (NaiKJ)

Die Nailaer Kinder-und Jugendtage gibt es seit 1992. In den letzten zwei Schulwochen erhalten die Kinder- und Jugendlichen einen spannenden Einblick in Vereine, Institutionen oder Organisationen. Unter anderem werden Schnuppertrainings, Aktionen in der Stadtbibliothek oder Kurse angeboten.

Die 5. Klassen der Mittelschule Frankenwald besuchten hier schon das Rathaus in Naila und den Bürgermeister. Im Vorfeld wurden Fragen für den Besuch im Unterricht erarbeitet. Bei einer Rathausführung lernten die Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Abteilungen kennen. Anschließend beantwortete der Bürgermeister Frank Stumpf die Fragen der Kinder im Sitzungssaal.

Nehmen die Kinder und Jugendlichen an mindestens 6 Veranstaltungen im Rahmen von NaiKJ teil, können sie Preise gewinnen.

  • Schulkinowochen

Die Schulkinowochen werden jährlich im März an ausgewählten Kinos in verschiedenen bayerischen Städten angeboten.

Es gibt eine Auswahl von teilweise prämierten Kinder- und Jugendfilmen für verschiedene Altersgruppen. Der Eintritt für eine Vorstellung im Kino kostet 3 Euro.

Die Mittelschule Frankenwald Naila nahm dieses Angebot im Schuljahr 2016/17 bereits zum dritten Mal wahr. Verschiedene Klassen fuhren mit ihren Klassenlehrern mit dem Bus nach Hof und besuchten eine Vorstellung im Central-Kino. Wie bereits in den vorausgegangenen Schuljahren waren Schüler und Lehrer von den inhaltlich sehr anspruchsvollen Filmen sehr begeistert.

  • Kunsthandwerk aus Teebeuteln

Die Klassen und Kollegen der Mittelschule Frankenwald helfen Menschen in Südafrika, indem sie benutzte Teebeutel sammeln. Obwohl Beutel nach dem Gebrauch eigentlich entsorgt werden, haben viele Familien der Mittelschüler die Teebeutel gesammelt, getrocknet, entleert und das Papier geglättet. Kuverts voll mit Teebeutel-Papier schickt Kollege Salfer dann nach Südafrika. Teebeutel sind bei uns ein Wegwerfprodukt, in Kapstadt dagegen die Möglichkeit, sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

Die Idee brachte Klassenlehrer Jürgen Salfer aus einem Urlaub in Südafrika mit. Er besichtigte dort die T-Bag-Design-Organisation und fand das Projekt genial. Als seine damalige Klasse – aber auch etliche Kollegen – davon hörten, beschlossen sie sofort, diesen Menschen zu helfen. Die Teebeutel werden als eine Art Leinwand genutzt, die bemalt wird. Dann verarbeiten die Menschen dort die Beutel zu Kunstwerken. Die Endprodukte – Grußkarten, Notizblöcke, Zeitschriften, Verzierungen oder Kerzen und Weihnachtsengel – werden in einem Shop in Kapstadt, aber auch per Internet verkauft. Frauen dürfen auch als Heimarbeiterinnen arbeiten, damit sie sich zu Hause um ihre Kinder kümmern können.

Die Geschichte des Teebeutel-Designs begann 1996, als Jill Heyes von England nach Südafrika auswanderte und dort die Armut im örtlichen Township „Imazamo Yethu“ lindern wollte. Sie begann einige Frauen handwerklich zu unterrichten. Mittlerweile beschäftigt die kleine Firma über 15 Personen als Stammpersonal. Auch körperbehinderte Menschen finden hier Arbeit.

Touristen und Einheimische können die Werkstatt besuchen, erhalten Einblick in die Produktion und lernen die Künstler kennen.

Dem Projekt haben sich mittlerweile schon viele Schüler mit ihren Eltern aus anderen Klassen der Mittelschule Naila angeschlossen.

Ein Tee-Beutel-Produkt soll einerseits ein Stück Afrika ins Leben des Käufers bringen – und andererseits den Afrikanern ein besseres Leben ermöglichen.

Mittlerweile hat die Klasse auch schon von Frau Heyes eine Dankesurkunde erhalten.

  • Wochenplanarbeit

Wochenplanarbeit im Rahmen der Studierzeitstunden der gebundenen Ganztagesklassen kann als „Ersatz“ für schriftliche Hausaufgaben, die in den Ganztagsklassen nicht erteilt werden dürfen/sollen, angesehen werden. Die Schülerinnen und Schüler erhalten zu Beginn ein Wochenplanformular mit Aufgabenstellungen, die sie dann innerhalb eines darauf folgenden fest vereinbarten Zeitraumes eigenverantwortlich bearbeiten. Als Bearbeitungsgrundlage werden verschiedene Materialien ausgehändigt oder auf Aufgabenstellungen in den Schulbüchern verwiesen. Über die Reihenfolge der Bearbeitung und Hilfsmöglichkeiten (z.B. durch Mitschüler, Lehrer, Nachschlagewerke, Lösungsblätter) entscheiden die Schüler selbst.

Der Wochenplan soll dem selbstständigen und eigenverantwortlichen Lernen dienen. Ebenfalls bietet er gute Möglichkeiten zur inneren Differenzierung. Leistungsstärkere Schüler müssen nicht auf leistungsschwächere warten, umgekehrt können sich die Schwachen ohne Zeitdruck auf weniger Aufgaben konzentrieren. Ein individuelles Arbeitstempo ist somit für jeden gewährleistet. Die Schülerinnen und Schüler können den Rhythmus von konzentrierter Arbeit und kurzen Pausen selbst wählen. Weiterhin stehen für jeden Schüler freiwillige Zusatzaufgaben zur Verfügung. Lehrer können sich individuell einzelnen Schülern oder Lerngruppen zuwenden, um gezielt zu beraten oder Hilfestellung zu geben.

  • Tutorenprojekt

Die neuen Schülerinnen und Schüler an der Mittelschule Frankenwald sehen sich zum Schuljahresbeginn mit vielen ungewohnten und unbekannten Gegebenheiten und Personen konfrontiert. Um diese anfänglichen, möglichen Schwierigkeiten zu minimieren, erklären sich Schüler und Schülerinnen aus der 9. Jahrgangsstufe bereit, Patenschaften für die 5. Klassen zu übernehmen. Als solcher kümmern sie sich als Ansprechpartner um alle Fragen an der neuen Schule. In kleinen pädagogischen Lerntreffen werden die älteren Schüler auf ihre Aufgabe vorbereitet und von Pädagogen begleitet. Hier werden auch etwaige Aktionen wie Kennenlernstunden, Hausrallye oder Sozialtrainings besprochen und vorbereitet. Auch hinsichtlich Schulklima, Vertrauen zwischen den Paten und ihren Schützlingen oder der Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit hat dieses Projekt positive Aspekte.