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Mittelschule Frankenwald

Ringstraße 1

95119 Naila

Entlassfeier 2004

Abschlussfeier der 9. Klassen

Mit dem beziehungsreichen Lied „Time for leaving“ stimmte der Schulchor der Volksschule Frankenwald Naila unter Leitung von Elmar Meier, die zahlreichen Besucher der Abschlussfeier und die Entlassschüler auf den bevorstehenden Abschied ein. Nachdem Rektor Alfred Rockelmann die Gäste begrüßt hatte – allen voran die Bürgermeister Frank Stumpf, Peter Rödel, Helmut Oelschlegel, Dieter Gemeinhardt und Elke Beyer, Stadträte, Geistliche, Vertreter der örtlichen Schulen, des Elternbeirats und Förderkreises sowie ehemalige Kollegen – richtete er sich an die Schüler und bescheinigte ihnen, ein streitbares Völkchen gewesen zu sein mit einem hohen Gerechtigkeitssinn, was zu diversen Diskussionen mit meist fruchtbarem Ausgang geführt habe. Kompromissfähigkeit sei auch beim Einstieg in die Arbeitswelt wichtig und dazu wünschte er den Berufseinsteigern alles Gute und viel Erfolg.
Das Theaterstück, übers Jahr einstudiert von Ina Menger und betreut von Monika Scheuten, hatte die PISA-Studie als Grundlage und als Situation eine Talkshow mit Experten aus dem Erziehungs- und Bildungswesen, Polit-Profis mit wenig Insiderwissen aber dafür umso größerem Parteieinsatz und vielen komplizierten und inhaltlich wenig bietenden Aussagen zu PISA  und den zu ziehenden Konsequenzen. Szenenkomik pur boten der Talkshow-Moderator und seine illustren Gäste, wobei eine Annäherung der Standpunkte generell nicht zustande kam – allenfalls körperliche Affinitäten waren festzustellen – weil jeder für sich und alle aneinander vorbei redeten bei ihren Versuchen der Selbstdarstellung zur Gewinnung politischen oder wissenschaftlichen Profils. Reichlich Beifall ernteten die Hauptdarsteller für ihr redliches Bemühen, komplexe Sprache und Inhalte flott und situationsgerecht wiederzugeben, besonders die kurzfristig eingesprungene Tina Hamann verursachte Spontanklatscher, ob ihrer trockenen und stets gleichlautenden Aussage an die Opposition “… wir sind auf dem richtigen Weg!“ Dass es neben QUALI und QUABI nun auch den „QUAKI“ geben soll – den qualifizierenden Kindergartenabschluss – war natürlich Fiktion, aber wer weiß …
Einhelliges Lob fand die A-capella-Version von Robert Kehl aus der 9b, der neben Mut auch Stimmtalent bewies mit seinem „Siehst du das genauso“ von den Sportfreunden Stiller und auch Sprachtalent bei „Ich roque“ mit seiner Band „Accepted“. Gefühlvolles  interpretierten sie auch mit „Phänomenal egal“ von Karin Urlaub – das Stichwort für die Klassleiter Conrad Franz und Ulrich Hofmann, einen Rückblick zu geben auf die Abschlussfahrt an den Gardasee, die beide als absolut gelungen bezeichneten, wenn auch eine Gemeinschaftsfahrt – so Hofmann – sicher schon zu Beginn der achten Klasse gut getan hätte, um die Integration der Schüler aus verschiedenen Ortschaften zu erleichtern. Wenngleich es anfangs Schwierigkeiten gegeben habe, so Franz, seien über den Zeitraum von zwei Jahren erfreuliche Besserungen eingetreten – nicht mit Allem jedoch zeigten sich die beiden Klassenlehrer einverstanden. Ein Korb voller Briefe mit Bezug zu erwähnenswerten Geschehnissen ließ Geschichten und Geschichtchen Revue passieren und gab den weiteren Rednern Gelegenheit, den Entlassschülern ihre guten  Wünsche anzutragen. So riet Bürgermeister Frank Stumpf, sich eigene Ziele zu setzen, Chancen zu suchen und mit Einsatz zu verfolgen – Stärke zu zeigen und harte Arbeit nicht zu scheuen, seien probate Mittel auf dem Weg zum Erfolg. Pastoralassistent Herbert Punzelt verriet, dass der nach außen gezeigten Coolness oft nur Sehnsucht und Suche nach Freundschaft zugrunde lägen und Vertrauen die Lebensbasis sei. Die Vorsitzende des Elternbeirats, Martina Wagner, wies ähnliche Dinge auf und betonte die Wichtigkeit von Tugenden wie Lernbereitschaft auch über die Schule hinaus.
Die Keyboardgruppe von Jürgen Salfer gab ein Menuett zum Besten und auch der  Chor hatte – getragen von Klavier- und Gitarrenbegleitung – mit „Heute hier, morgen dort“ einen Ausblick auf mögliche berufliche Aspekte und Anforderungen gegeben.
Der Dank der Klassensprecher Jasmin Gründler und Michael Meier galt den Lehrern, mit denen man sich zufrieden zeigte und die am Vortag allesamt beim Abschlussscherz den „Lehrer-Quali“ bestanden hatten. Nach der Zeugnisausgabe wurden die Besten des Schüler-Quali, Thomas Hagen, Veronika Lommer und Michael Meier, sowie die Klassenbesten Andreas Schade und Markus Czekalla von den Klassleitern, dem  Schulleiter und den Bürgermeistern beglückwünscht und mit Buchpreisen ausgezeichnet. Musikalisch klang die Verabschiedungsfeier so beziehungsreich aus wie sie begonnen hatte – gemeinsam sang man „Nehmt Abschied Brüder…“.

HJK

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