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Mittelschule Frankenwald

Ringstraße 1

95119 Naila

8. Klasse in Flossenbürg

KZ – Gedenkstätte Flossenbürg

Im Juli 2008 fuhren die Klassen 8a, 8b und M8 der Volksschule Frankenwald in das ehemalige Konzentrationslager Flossenbürg. Dort wurde den drei Gruppen eindrucksvoll von dem grausamen und un-menschlichen Schicksal berichtet, das Juden, Roma, Sinti, politische Gegner und viele andere Un-schuldige darin erleiden mussten.

Schüler der Klasse 8b berichten:

 „…Jeden Morgen und jeden Abend wurden die Häftlinge auf dem Appellplatz gezählt. Vielen mussten tagsüber im Steinbruch arbeiten. Wenn ein Stein jemanden erschlagen hat, lagen die Toten bis abends im Steinbruch, bis die SS-Soldaten sie geholt haben. Dann wurden alle Inhaftierten gezählt und die Toten lagen am Rand, damit die Soldaten beim Zählen nichts falsch machen…“ (Tanja H.)

 „…Als uns in dem großen Waschraum erklärt wurde, dass die ankommenden Gefangenen sich nackt aus-ziehen mussten und rasiert werden sollten, um dann erst mit kochend heißem Wasser und gleich danach mit eiskaltem Wasser abgeduscht wurden, lief uns ein Schauer über den Rücken…“ (Magdalena G.)

„…zu Essen gab es Suppe mit verfaultem Kohl und alten Kartoffeln – jeden Tag.“ ( Julia H.)

„…Das Schlimmste war, dass sie am Heiligen Abend „O, du Fröhliche“ singen mussten, auf dem großen Platz, an einem schön geschmückten Baum. Und gleich daneben wurden Häftlinge gehängt…“ (Julian F.)

„…Die Menschen, die dorthin gebracht wurden, durften sich nicht mehr mit ihrem Namen ansprechen, sie haben alle Nummern bekommen. Und wer seinen Namen gesagt hat oder die Nummer nicht richtig wusste, wurde geschlagen. Sie durften auch keinen Dialekt sprechen. Sie mussten perfekt Hochdeutsch reden, sonst wurden sie auch geprügelt…“ (Denise N.)

„…Beeindruckt hat mich der Film von den Überlebenden aus diesem Konzentrationslager…“ (Patrick F.)

„…Ein Bett mussten sich bis zu 10 Personen teilen. Damit alle etwas Schlaf abbekamen, haben sie soge-nanntes ‚Schichtschlafen’ gemacht…“ (Katharina H.-S.)

„…Danach kamen wir im Tal des Todes zu einer Aschenpyramide, wo die Asche von den Personen lag, die im Ofen verbrannt wurden…“ (Merve Ö.)

„…Wir kamen auch an die Stelle, an der Dietrich Bonhoeffer hingerichtet wurde…“ (Sebastian K.)

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